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WIchtige Informationen für die Eltern

Liebe Eltern,

Sie sind in der aktuellen Situation sehr gefordert, das ist auch uns als Schule bewusst. Sie leisten enorm viel! Sie versorgen Ihre Kinder zu Hause, geben ihnen einen strukturierten Tagesablauf, kochen für sie und unterstützen sie beim Lernen und managen so manchen häuslichen Konflikt.

Sie versuchen bestimmt, dabei weitestgehend gelassen zu bleiben und Ihren Kindern Sicherheit zu vermitteln, obwohl vieles derzeit allen unsicher erscheint. Zu den Sorgen, die die Corona-Krise mit sich bringt, kommen möglicherweise persönliche Sorgen über den Lernfortschritt Ihrer Kinder, Abschlussprüfungen oder die Vorbereitung auf die weitere Ausbildung.

Bitte bedenken Sie dabei: Bei allem was Sie derzeit zusätzlich für Ihre Kinder tun: Sie sind Eltern, keine Lehrkräfte! Sie können Ihre Kinder zum Lernen motivieren oder sie dabei unterstützen, aber Sie haben nicht die Verantwortung, Schule zu ersetzen!

Es ist daher an dieser Stelle erforderlich und wichtig, Ihnen DANKE zu sagen - für die Unterstützungsleistung beim Lernen und für Ihr Verständnis bei Konflikten, die der besonderen Situation geschuldet sind. Bitte suchen Sie bei Fragen und Problemen immer den Kontakt zu den Lehrkräften und der Schulleitung – so lässt sich, wenn auch nicht alles, aber doch Vieles klären!

Sobald es weitere, neue Informationen gibt, informieren wir darüber an dieser Stelle, bis dahin: Bleiben Sie gesund!

 

Wie wird das Lernen in der Zeit des Ruhens des Unterrichts bewertet?

Die Vorgabe aus dem Schulministerium lautet: Schülerinnen und Schülern, denen Präsenzunterricht nicht in vollem Umfang angeboten werden kann, erhalten auch weiterhin ergänzende Lernangebote für das Lernen auf Distanz, die sich möglichst an der Stundentafel orientieren, d.h. Aufgaben aus Haupt- und Nebenfächern.

Gemäß § 42 Absatz 3 Satz 1 SchulG können diese Aufgaben grundsätzlich nicht als optional, sondern nur als verpflichtend angesehen werden.

Um zu berücksichtigen, dass in dieser Zeit Vieles dazu führen kann, dass Aufgaben nicht so erledigt werden, wie es im Präsenzunterricht ggf. möglich gewesen wäre, werden nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen nicht in die Zeugnisnote einbezogen.

Knüpft der Unterricht nach Wiederbeginn an die bearbeiteten Aufgaben an, können Leistungen, die dann, auch infolge des häuslichen Arbeitens, aus dem Unterricht erwachsen, bewertet werden.

Gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, werden auch zur Kenntnis genommen und können in die Abschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen miteinfließen.

In diesem Schuljahr beruhen die Leistungen der Schülerin oder des Schülers im zweiten Schulhalbjahr auf der Gesamtentwicklung während des ganzen Schuljahres unter Einbeziehung der Zeugnisnote im ersten Halbjahr.

Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10, bei denen eine Leistungsbewertung unter Berücksichtigung von Zeiten des Ruhens des Unterrichts, individueller Quarantänemaßnahmen und Erkrankung nicht möglich ist und aus organisatorischen Gründen nicht herbeigeführt werden kann, ist auf die Benotung des vorangegangenen Halbjahres zurückzugreifen.

 

Wie sieht es mit den Versetzungsbedingungen aus?

Abweichend von den Vorschriften der bisher gültigen Verordnung werden alle Schülerinnen und Schüler in die nächsthöhere Klasse 7 bis 9 versetzt, auch wenn die Leistungsanforderungen der bisherigen Klasse nicht erreicht sind.

Die Klassenkonferenz soll den Verbleib in der bisherigen Klasse empfehlen, wenn die Schülerin oder der Schüler dadurch besser gefördert werden kann. Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer unterrichtet und berät die Eltern über diese Empfehlung.

Am Ende der Klasse 9 erfolgt nach den bisher gültigen Vorgaben und Leistungsanforderungen eine Versetzung in die Klasse 10.

Die Noten im Zeugnis am Ende der Klasse 10 beruhen auf den schulischen Leistungen in allen Fächern im gesamten Schuljahr einschließlich der Leistungen in den schriftlichen Prüfungsarbeiten.

Sofern das Ruhen des Unterrichts zu einer Wiederholung führt, kann die Versetzungskonferenz eine angemessene Verlängerung des Besuchs der Sekundarstufe I über die Höchstverweildauer hinaus beschließen. 

 

Wird von den Eltern erwartet, dass sie die Lehrer ersetzen?

Sie sind keine Lehrkraft! Sie können und sollen die Schule und die Lehrer nicht ersetzen, sondern Ihr Kind so gut wie es Ihnen möglich ist begleiten.

Sinnvolles und strukturiertes Üben

Ähnlich wie ein Schulmorgen sollte das Kind sich täglich für ein abgestimmtes Zeitfenster an die Aufgaben setzen. Besprechen Sie den „Stundenplan“ gemeinsam mit dem Kind. Dabei ist es sinnvoller, häufiger und kürzer zu arbeiten. Die Konzentrationsfähigkeit von Kindern ist begrenzt! Überlegen Sie zusammen mit Ihrem Kind, wie viel es an einem Tag von den Übungen bearbeiten möchte oder sollte. 

Wissen erarbeiten und vertiefen

Wechseln Sie ab zwischen Phasen, in denen Sie ihrem Kind helfen, sich Wissen zu erarbeiten, mit Phasen, in denen dieses Wissen gefestigt und wiederholt wird. Planen Sie für Wiederholung und Vertiefung insgesamt mehr Zeit ein als für die Erarbeitung eines bestimmen Lerninhaltes.

Vokabeln lernen

Vokabeln zunächst laut lesen und dann mehrmals schriftlich kontrollieren, bis sie sitzen. Nach acht bis zehn Vokabeln eine kleine Pause machen, insgesamt sollten Kinder nicht mehr als 30 bis 40 pro Tag lernen. Es empfiehlt sich, schwer merkbare Vokabeln auf Lernkarten zu schreiben oder zu markieren und regelmäßig zu wiederholen.

Umgang mit Konflikten

Manchmal fühlen Eltern sich nicht in der Lage, ihre Kinder hilfreich zu fördern: Sie sind vielleicht „viel zu nah dran“ oder sogar in Lernprobleme mit eingebunden. Verstehen sie das Lernproblem nicht, unterstellen Eltern oft „Faulheit“ oder sind verärgert. In diesen Fällen empfehlen wir, weniger für die Schule zu machen und erst mehr in die Beziehung zu investieren. Viele Themen findet man heute im Internet gut aufgearbeitet. So müssen nicht Sie Ihrem Kind Inhalte erklären, sondern überlassen es dem Internet in einem sinnvollen Maß.

Im Zweifel bei der Lehrkraft nachfragen. Im Zweifelsfall stimmen Sie die Inhalte mit der Lehrkraft ab. Schreiben Sie Ihre Fragen per Mail oder rufen Sie in der Schule an. Wenn Ihr Kind inhaltliche Fragen hat, lassen Sie es diese formulieren und an die Lehrkraft schicken.

Die Lehrkraft selbst anzurufen, speziell, wenn dafür von der Schule extra Telefonsprechstunden eingerichtet wurden, ist eine gute Übung zur Persönlichkeitsentwicklung Ihres Kindes.

 

Wie geht es nach den Ferien weiter? Bleibt es beim Lernen auf Distanz?

Zur Ausgestaltung des neuen Schuljahres 2020/2021 und zur Vorbereitung eines möglichst normalen Schuljahresbeginns haben in den vergangenen Wochen bereits Gespräche mit Vertretern von Lehrerverbänden, Eltern- und Schülervertretungen, Schulträgern und Gewerkschaften stattgefunden. Auf der Grundlage dieser Gespräche und der entsprechenden Beratungsergebnisse und Entscheidungen sollen die Schulen kurz vor Beginn der Sommerferien über neue Vorgaben informiert werden.  

Ausgehend von einer Mischung aus Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz plant die Realschule Hausberge den Einsatz einer Lernplattform wie Google Classroom.

Lern- und Übungsaufgaben können so von der Lehrkraft auf papierlose Weise erstellt und an die Schüler ausgeteilt werden. Die Schüler bearbeiten die Aufgaben am Computer (entweder als Hausaufgabe oder in zugewiesenen Arbeitszeiten während des Schultages), können bei eventuellen Problemen und Rückfragen elektronisch mit dem Lehrer kommunizieren und reichen sie nach Erledigung elektronisch beim Lehrer ein. Die Zeitvorgaben hierfür werden dann individuell für die jeweilige Lerngruppe festgelegt. Diese Lernplattform kann nach Sicherstellung der Datenschutzvorgaben und mit schriftlicher Einwilligung aller Beteiligten dann durch Videokonferenzen ergänzt werden.

Solange allerdings nicht sichergestellt werden kann, dass jedem Kind zuhause ein Endgerät zur Verfügung steht, muss dieser Online-Unterricht weiterhin durch physische Lernangebote/Aufgaben in Papierform ergänzt werden. 

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Rottmann

Informationen zur weiteren Schulöffnung

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

auf der Grundlage der am Mittwoch, 06. Mai 2020, getroffenen Entscheidungen der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder plant das Ministerium für Schule und Bildung eine gestufte, rollierende Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Nordrhein-Westfalen auch für die Schulen der Sekundarstufe I, so auch für die Realschule Hausberge.

Nachdem der Schulbetrieb zunächst für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen seit Donnerstag, 23. April 2020, wiederaufgenommen worden ist, sollen darüber hinaus nun die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ergänzend zum bisherigen Lernen auf Distanz bis zu den Sommerferien zusätzlich Präsenzunterricht erhalten, auch wenn dies nur an einzelnen Tagen möglich sein wird.

Wie die Wiederaufnahme des Unterrichts für die einzelnen Jahrgangsstufen und Klassen vonstattengehen soll, wird hier erläutert: Klassenstufe 5, Klassenstufe 6, Klassenstufe 7, Klassenstufe 8 und Klassenstufe 9.

Weiterhin bieten wir den Schülerinnen und Schülern Telefonsprechstunden mit den verschiedenen Fachlehrerinnen und Fachlehrern an, um Fragen zum Lernstoff zu stellen und auch abzusprechen, auf welchem Weg die bisher und zukünftig erarbeiteten Aufgaben den Lehrkräften übermittelt werden sollen. Die Übersicht der Telefonsprechstunden sind hier zu finden.

Wie der Unterrichtsbetrieb in den nächsten Wochen für den 10. Jahrgang nach den schriftlichen Prüfungen weitergehen soll, wird hier erläutert.

Die Zeugnisübergabe wird an den folgenden Tagen wie folgt organisiert:

5. Jahrgangsstufe am Montag, 22.06.20
6. Jahrgangsstufe am Dienstag, 23.06.20
7. Jahrgangsstufe am Mittwoch, 24.06.20
8. Jahrgangsstufe am Donnerstag, 25.06.20
9. Jahrgangsstufe am Freitag, 26.06.20

Die Zeugnisse werden jeweils in der 3. Stunde übergeben, danach ist Unterrichtsschluss.

Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6, die nicht zu Hause betreut werden können, weil ein Elternteil als Arzt, im Pflegedienst, bei der Feuerwehr o.ä. tätig ist, wird weiterhin eine Notbetreuung von der 1. bis zur 6. Stunde organisiert. Bitte melden Sie sich hierfür frühzeitig telefonisch im Sekretariat zwischen 8:00-12:00 Uhr. Den für die Anmeldung notwendigen Vordruck finden Sie hier.

Alle neuen wichtigen Informationen, insbesondere auch zu den neuen Hygienevorschriften, finden Sie weiterhin hier auf der Homepage.

Darüber hinaus finden Sie zahlreiche Erläuterungen und Hinweise rund um die aktuelle Situation und die vorgenommenen schulrechtlichen Änderungen auf der Homepage des Schulministeriums, so auch Erläuterungen zum Verzicht auf Versetzungsbestimmungen beim Übergang in die nächsthöhere Jahrgangsstufe für die Klassen 5-8. Die Vergabe von Abschlüssen und Berechtigungen (Jahrgangsstufen 9 und 10) bleibt weiterhin an die Einhaltung der Leistungsanforderungen gebunden.

Für die Begleitung und Unterstützung Ihrer Kinder im bisherigen häuslichen Lernen möchten wir uns bei allen Eltern an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken. Die Informationen zu neuen Lerninhalten und zu den verschiedenen Feedbackoptionen werden regelmäßig aktualisiert und zwischen den Lehrkräften und den einzelnen Klassen individuell abgesprochen.

Bis zum hoffentlich baldigen Wiedersehen von Schülern, Eltern und Lehrern – bleibt/bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Die Schulleitung und das Lehrerkollegium der Realschule Hausberge

Notfallberatung

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern!

Vor und auch während der Osterferien gibt es durch unseren Schulsozialarbeiter Herrn Oliver Flesken das Angebot einer Notfallberatung. Diese kann als Videoberatung online durchgeführt werden oder, unter Berücksichtigung der WHO-Hygieneempfehlungen, auch als Gespräch in der Schule stattfinden. Zur vorherigen Absprache bitte direkt mit dem Schulsozialarbeiter Kontakt aufnehmen: 0176-17818088 oder Oliver.Flesken(a t)PortaWestfalica.de, Mo-Fr 7.00-14.30 Uhr.