Seite drucken

Schülershop "School World"

Entstanden ist die Idee zu dem kleinen Laden für Schulbedarf aus dem immer wieder auftretenden Problem, dass Schülern im Unterricht benötigtes Material fehlt.

Zielsetzung

Die grundlegende Intention ist das Schaffen einer Einrichtung von Schülern für die Mitschüler.

So liegt von Beginn an die gesamte Planung, Vorbereitung und Verwirklichung in Schülerhand, sie wurde bisher größtenteils in einer freien, jahrgangsübergreifenden AG bis zur Realisierung gebracht.

Die Schüler erhalten grundlegende Kenntnisse in Wirtschaftszusammenhänge, Kostenrechnung, Waren- und Geldströme, Geschäftsplanerstellung, Organisation, Marktanalyse, Kapitalbeschaffung, Bedarfs- und Preisermittlung, Werbung etc. und zwar nicht durch theoretische, praxisferne Erarbeitung, sondern durch unmittelbar erfahrbare, durch eigenes Handeln erlebte Ursache-Wirkung-Prinzipien.

Neben diesen Kenntnissen und Fähigkeiten werden das selbstständige und eigenverantwortliche Handeln, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Teamgeist, Selbstvertrauen und Kooperationsbereitschaft geschult.

Ganz nebenbei ergeben sich die Stärkung der Ausbildungsfähigkeit und die Einsicht der Notwendigkeit vernetzten Denkens als Vorbereitung auf den Beruf.

Planung/Implementation/Realisierung

Nach einer umfangreichen Marktanalyse: Umfrage zum Bedarf und „Konkurrenzbeobachtung“ (Vergleich von Angebotsvielfalt und Preisen der umliegenden Geschäfte) wurde das zukünftige Warenangebot und notwendige Investitionen abgeschätzt.

Zur Kapitalbeschaffung mussten Kontakte außerhalb der Schule geknüpft werden. Schüler stellten das Projekt bei möglichen Kooperationspartnern bzw. Sponsoren vor.

Nach Schaffung der räumlichen Voraussetzungen und dem Beschaffen der Verkaufsware wurden Werbung, Preisgestaltung, Warenaufbau und Öffnungszeiten konkretisiert und eine Eröffnungsinventur durchgeführt.

Weitere Vorhaben

Als weitere Ziele stehen in der nächsten Zeit weitere Inventuren, Auswertungen und evtl. Angebotsanpassungen an. Auch die Einarbeitung „neuer Mitarbeiter“ wird auf die Kerngruppe zukommen, außerdem Entscheidungen zur Verwendung eventuell erwirtschafteter Überschüsse, die von der Intention eines Non-Profit-Unternehmens her jedoch nur sehr gering ausfallen sollten.