Seite drucken

Ruanda-Projekt

Ruanda

Ruanda, „das Land der tausend Hügel“, liegt knapp südlich des Äquators mitten in Afrika. Die Nachbarländer sind Uganda im Norden, Tansania im Osten, Burundi im Süden und der Kongo im Westen.

Ruanda ist ein kleines Land, aber sehr dicht besiedelt. Bei etwa 13 Millionen Einwohnern leben auf einem Quadratkilometer im Durchschnitt ungefähr 470 Menschen, doppelt so viele wie in Deutschland. Die Hauptstadt Kigali ist 1500 m hoch, unsere Partnerschulen auf dem Hügel von Ruli befinden sich in fast 2000 m Höhe.

1994 fand in Ruanda ein schrecklicher Völkermord mit fast einer Million Toten statt. Darunter leiden die Menschen dort immer noch, viele junge Leute wuchsen ohne Eltern auf. Jetzt herrschen in Ruanda Sicherheit und Ordnung, es geht aufwärts.

Bekannt ist Ruanda auch für seine Berggorillas, die an den Virunga-Vulkanen im Nordwesten im Grenzgebiet zum Kongo und Uganda leben. Sie werden inzwischen von vielen Touristen besucht.

Unser Projekt

Im Jahr 2002 beschlossen die Schüler unserer Realschule Hausberge, Kindern und Jugendlichen in Afrika zu helfen. Es sollte um Schule und Bildung gehen.

Wir starteten das Ruanda-Projekt. Darin unterstützen wir seitdem Schülerinnen und Schüler aus dem Ort Ruli.

Hier in Porta Westfalica führen wir viele kleine und große Aktionen durch: Die jährlichen Sammlungen in den Klassen, die Aktion Tagwerk, Cafeteria am Elternsprechtag oder Bratwürstchenverkauf während der Bundesjugendspiele.

Wir helfen Schülern

Viele Jahre bezahlten wir dadurch Schulgeld für gute Schüler, die sich den Besuch einer weiterführenden Schule aber nicht leisten konnten.

Jetzt ist in Ruanda der zwölfjährige Schulbesuch frei. Das ist ein großer Fortschritt.

Aber es mangelt noch an vielem, zum Beispiel Unterrichtsmaterial für Schüler und Lehrer. Es gibt noch einiges, bei dem wir helfen können und wollen.

Die Kinder und Jugendlichen in Ruli gehen gern zur Schule und lernen fleißig. Auch in den Ferien lernen sie freiwillig, denn sie wissen, wie wichtig Bildung für ihre Zukunft ist.

Wir bitten um Unterstützung

Wir arbeiten eng mit dem Partnerschaftsverein IKIRARO e.V. Porta Westfalica / Bad Oeynhausen zusammen. Ikiraro ist ein Wort in Ruandisch und heißt Brücke. Der Verein sorgt dafür, dass unsere Spenden zu 100% in Ruanda eingesetzt werden.

„Viele kleine Leute, in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ (Afrikanisches Sprichwort)

Wenn viele unserer Schüler pro Schuljahr eine freiwillige Spende von nur 1,50 Euro geben, können wir schon manches für die Schüler in Ruanda verändern.

Ansprechpartner

Frau Beck, Frau Niederschmidt und Frau Jupolli sind die Ansprechpartner für das Ruanda-Projekt.